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FAQs

Schon im Mittelalter gingen viele ungarische Pilger in die bedeutendsten Pilgerorte der christlichen Zivilisation (Rom, Jerusalem, Aachen, Santiago de Compostela), beziehungsweise sicherte das Ungarische Königreich die Sicherheit der Landwege der Kreuzfahrer im Karpatenbecken. Über die mittelalterlichen Pilgerwege und die Pilgertraditionen ist wegen der türkischen Eroberung und der sich entfaltenden Reformation längst Gras gewachsen. Sie übergaben ihren Platz den neuentstandenen örtlichen Wallfahrtsorten. Darunter blicken schon viele auf eine Vergangenheit von mehreren Jahrtausenden zurück, aber die Mehrheit davon entfaltete sich erst im 17./18. Jahrhundert. Die heutigen Pilgerwege (auch diese in Ungarn) kamen aber erst in der näheren Vergangenheit zustande.

Heute erwarten sechs Pilgerwege ihre Pilger in Ungarn:
•    Perlenweg
•    Ungarischer Pilgerweg
•    Marienweg
•    St. Elisabethweg
•    St. Jakobsweg (die östlichste Strecke vom offiziellen Camino de Santiago)
•    St. Martinsweg
Der St. Martinsweg und der St. Jakobsweg sind die ungarischen Strecken zwei europäischer Kulturwege. Der Marienweg, der St. Elisabethweg und der Perlenweg erstrecken sich auf die benachbarten Ländern von Ungarn. Der Ungarische Pilgerweg ist der einzige Pilgerweg, der ausschließlich Ungarn durchführt.

Unter die in Ungarn befindlichen sechs Pilgerwegen haben wir drei ausgewählt, die wegen ihrer reichen natürlichen, kulturellen und spirituellen Werte für uns sehr lieb sind. Wir laufen nicht entlang der ausgewählten Pilgerwege, sondern wir möchten unter sie charakteristische Strecken unseren Gästen vorstellen und ihren Herzen nahe bringen. Wir glauben daran, dass die Wunder der Pilgerschaft schon auf diesen ausgewählten Wegstrecken kennengelernt und erlebt werden können.

Wir legen die tägliche Strecke in einer Gruppe mit dem Pilgerleiter zusammen zurück. Es ist aber nicht obligatorisch, mit der Gruppe zusammenzugehen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Weg von der Gruppe getrennt, allein abzulegen. Der Weg ist überall markiert und wir stellen die nötigen Informationen mit den auf das Smartphone herunterladbaren elektronischen Daten zu Ihrer Verfügung. Die Chance, irre zu gehen, ist in diesem Fall minimal.

In der Mehrheit der Fälle (Tage) besteht die Möglichkeit, einen Teil des Weges zu Fuß zu gehen, den anderen Teil mit einem Begleitauto von dem Beginn bis zum Endpunkt des Tages zu fahren. Tagsüber gibt es mindestens einen, aber meistens mehrere Treffpunkte mit dem Auto, worüber wir vor Ort schon vorher Informationen geben werden. An den Tagen, wenn es keine Möglichkeit geben wird, das Auto zu erreichen (wegen fehlender Infrastruktur), muss die ganze Strecke des Tages mit dem Auto gefahren werden. Das Begleitauto darf während des Weges immer in Anspruch genommen werden.

Wir versuchen es, die speziellen Essprobleme, Wünsche zu lösen. Wir strengen uns an, damit keiner fernbleiben muss. Falls jemand eine Krankheit hat, die nicht den Gang des Weges hindert, keine Last für die anderen Pilger bedeutet, darf ruhig mitkommen. In solchen Fällen nehmen Sie bitte, in einer E-Mail Kontakt mit uns auf, und wir versuchen es, eine Lösung für das Problem zu finden.

Auf den Pilgerfahrten spricht der Pilgerbegleiter mindestens Ungarisch und Deutsch oder Englisch. Auch die Reiseleiter sprechen Englisch oder Deutsch. Manche Pilgerbegleiter und Fremdenführer sprechen auch andere Sprachen, wie zum Beispiel Französisch, Italienisch oder Spanisch.
Wenn Sie genaue Informationen bezüglich eines Pilgerwegs bekommen möchten, nehmen Sie, bitte, Kontakt mit uns auf.